Freigabe eines SQL-Servers 2005 Express im Netzwerk

Während der SQL Server 2000 schon bei der Installation für die Verwendung im Netzwerk eingerichtet wird, muss der SQL Server 2005 zunächst entsprechend konfiguriert werden.

Vorausgesetzt wird ein lokal installierter und für das Programm eingerichteter Microsoft SQL-Server 2005. Wenn das Programm lokal auf dem als Server vorgesehen Rechner läuft und die Bezeichnung des Datenpools in der Taskleiste "SQLExpress" enthält, ist diese Voraussetzung erfüllt.

Damit auch andere Benutzer im Netzwerk auf diese Datenbank zugreifen können, ist wie folgt vorzugehen:

1. SQL-Server-Konfigurationsmanager aufrufen

Dieses Tool wird bei der Installation eines SQL Servers 2005 mit installiert und kann vom Windows-Startmenü aus aufgerufen werden:

2. Protokoll für "SQLEXPRESS" einstellen

Mit Hilfe des SQL-Server-Konfigurationsmanagers (s.o. 1)) ist für "SQLEXPESS" das TCP/IP-Protokoll zu aktivieren, so dass die Einstellungen wie folgt aussehen:

3. Protokoll für "SQL Native Client" konfigurieren

Mit Hilfe des SQL-Server-Konfigurationsmanagers (s.o. 1)) ist für den "Native Client" das TCP/IP-Protokoll zu aktivieren, so dass die Einstellungen wie folgt aussehen:

4. Dienste starten

Der SQL Server 2005 benötigt im Netzwerk zwei Dienste, nämlich sich selbst und den "Server-Browser". Damit die beiden vorangegangenen Einstellungen wirksam werden, sind beide Dienste anzuhalten und anschließend neu zu starten.

Dies kann meistens mit Hilfe des SQL-Server-Konfigurationsmanagers (s.o. 1)) erfolgen. Wird einer der in der Liste angezeigten Dienste  angeklickt, kann über die rechte Maustaste ein Eigenschaftenfenster aufgerufen und bearbeitet werden. Anschließend sollten die Einstellungen wie folgt aussehen:

Alternativ kann auch die normale Diensteverwaltung verwendet werden, auch erreichbar über das Administrationsmenü des Setup-Assistenten.

Zwei Komplikationen sind denkbar:

5. Dienste in der Firewall freigeben

Damit die SQL-Server-Dienste durch die Firewall hinweg verwendet werden können, muss für diese eine Ausnahme in der Firewall eingerichtet werden.

Maßgeblich ist der in dem Eigenschaftenfenster des jeweiligen Dienstes angegebene "Binärpfad" bzw. "Pfad zur EXE-Datei".

Standardmäßig handelt es sich beim SQL Server 2005 um folgende zwei Pfade:

6. Ports freigeben

Wenn das Vorstehende noch nicht genügt, sind noch die Ports 1433 und 1434 freizugeben, und zwar unter

Systemsteuerung / Windows-Firewall / Ausnahmen / Port.

Falls der SQL-Server noch immer nicht von den Clients erkannt wird, liegt die Ursache praktisch immer an der Firewall oder anderen Sicherheitseinstellungen des Servers!

7. Weblinks zum Thema:


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