Login zum SQL-ServerDie Daten (z.B. Akten, Adressen, Termine, Konten) werden nicht in der Anwendung oder im Programmverzeichnis selbst gespeichert, sondern im SQL-Server, einer separaten Datenbank. Der Zugang zur Datenbank ist besonders geschützt. Das Programm muss deshalb den Zugang jedes einzelnen Benutzers gesondert konfigurieren.
Wenn der SQL-Server auf demselben Rechner läuft, also eine Einplatzinstallation vorliegt, ist der Fall einfach: es kann die "integrierte Sicherheit" verwendet werden. Es ist also die obere der beiden Optionen auszuwählen, so dass keine weiteren Angaben nötig und möglich sind. Mit "testen" oder "weiter" kann man sich des Funktionierens vergewissern.
Um einen zusätzlichen Arbeitsplatz im Netzwerk an den SQL-Server anzuschließen, ist wie folgt vorzugehen:
Die Arbeitsplätze greifen nicht über das Dateisystem, sondern über eine besondere Freigabe des SQL-Servers auf diesen zu. Zu diesem Zwecke muss der SQL-Server-Dienst für den Zugriff im Netzwerk freigegeben sein.
Hinweis: wird der Rechner, auf dem der SQL-Server läuft, nachträglich umbenannt, behält der SQL-Server den alten Namen. Es empfiehlt sich dann, denn SQL-Server mit Hilfe von sp_dropserver <old_name>, sp_addserver <new_name>, local einzubenennen.
Damit der SQL-Server durch die Firewall hinweg verwendet werden
kann, muss für
ihn eine Ausnahme in der Firewall eingerichtet werden.
Maßgeblich ist der in dem Eigenschaftenfenster des SQL-Server Dienstes angegebene "Binärpfad" bzw. "Pfad zur EXE-Datei".
Beim SQL-Server 2000 handelt sich sich standardmäßig um folgenden Pfad:
Beim SQL Server 2005 handelt es sich standardmäßig um folgende zwei Pfade:
Normalerweise sollte wie folgt vorgegangen werden:
Auf dem Server (siehe auch unten):
Die cnn-Datei enthält den Netzwerknamen des SQL-Servers, den Namen der Datenbank, die Art des Logins und den Benutzernamen sowie das Standardpasswort abcABC123.
Auf dem Arbeitsplatz:
Manche Netzwerke werden dergestalt konfiguriert, dass sämtliche Arbeitsplätze auch als Windows-Benutzer auf dem Server eingerichtet sind, d.h. mit demselben Namen und demselben Passwort. Dies erfordert zunächst einige Zusatzarbeit, ist anschließend aber einfacher zu verwenden und verwalten.
Hinweis: unsere Seite "Benutzerverwaltung" steht beim SQL Server 2008 meistens nicht zur Verfügung. In diesen Fällen sollte stattdessen die Benutzerverwaltung des Microsoft SQL-Server Management Studio Express verwendet werden.
In diesem Fall kann sich die Datenbankanbindung der Windows-Benutzerverwaltung anschließen:
Auf dem Server:
Auf dem Arbeitsplatz:
Die Datei enthält den Netzwerknamen des SQL-Servers und den Namen der Datenbank. Weitere Angaben sind bei dieser Art des Logins nicht erforderlich.
Wenn eine Verbindung, die erfolgreich getestet worden war, sich dennoch nicht öffnen lässt ("ungültiges Attribut für die Verbindungszeichenfolge"), liegt meist ein Problem mit den Berechtigungen vor.
Es sollte versucht werden, das Programm mit Administrationsrechten auszuführen (rechte Maustaste)
Wenn diese Fehlermeldung dann nicht mehr erscheint, sollten in den Dateieigenschaften die erforderlichen Berechtigungen eingestellt werden, damit das Programm künftig auch ohne Administrationsrechte ausgeführt werden kann.
Oft lässt sich das Problem auch schon lösen, indem die kleine Gaplaunch-Anwendung auf das Desktop downgeloadet und damit das Programm gestartet wird.
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