Der SQL-Server speichert jede Datenbank in einer speziellen Datei als
C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL\Data\<Datenbankname>.mdf
Zusätzlich gibt es eine Log-Datei
C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL\Data\<Datenbankname>_log.ldf
Eine Datensicherung der Festplatte sollte deshalb immer diese Dateien umfassen. Die mdf-Datei einer frisch initialisierten Datenbank ist ca. 3,7 MB groß, eine große Datenbank mit zehntausenden Akten und Adressen ca. 50-100 MB.
Um diese Datei wieder "einzuspielen", genügt es allerdings nicht, diese umzukopieren. Vielmehr ist sie mit einer bestimmten Prozedur ("attach") wieder mit der Datenbank zu verbinden.
Sofern Microsoft-Access verfügbar ist, kann dies durch Datei/verbinden/Verbindung erfolgen. Unter Ziffer 3) kann, anstatt eine vorhandene Datenbank auszuwählen, der Pfad zu der Datenbank-Datei angegeben werden.
Ist Access nicht vorhanden, ist wie folgt vorzugehen:
drop database <Datenbankname>
z.B.: drop database gap
Wenn die falsche Version von einem früheren Installationsversuch
herrührt, kann stattdessen eine Deinstallation ausgeführt werden.
Dabei
wird automatisch Gelegenheit zur Löschung dieser Datenbank gegeben.
sp_attach_db '<Datenbankname>', '<pfad>'
z.B.: sp_attach_db 'gap', 'C:\gap.mdf'Es muss sich um denselben Datenbanknamen handeln, mit dem die Datei auch verwendet worden war.
Der Pfad muss aus Sicht des SQL-Servers angegeben werden, und zwar vollständig beginnend mit dem Laufwerksbuchstaben. "Eigene Dateien" oder "Desktop" sind unzulässig, Netzwerkpfade bereiten Schwierigkeiten. Einzelheiten ergeben sich aus der Dokumentation von msdn.microsoft.com.
Bei diesen existentiellen Datenbankoperationen sollte immer von der angebotenen Möglichkeit Gebrauch gemacht werden, die Datenbank, so vorhanden, vorher zu sichern!
Dies ist nicht die optimale Form der Datensicherung und -rücksicherung, sondern nur die Chance einer Rettung aus versäumter Datensicherung, deren Erfolg nicht gewährleistet ist. Zur ordentlichen Datensicherung und -rücksicherung siehe Datensicherung.
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